120max

Wir über uns

Wir sind eine Gruppe von Frauen und Männern unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen, die sich schon seit einer Reihe von Jahren mit den veränderten Bedingungen und Möglichkeiten der Altersphase befassen - sowohl mit den gesellschaftlichen wie auch mit den eigenen. Hierfür haben wir den gemeinnützigen Verein "120max" gegründet.

Die Altersphase hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert, z.B. dadurch, dass die Lebenserwartung erheblich gestiegen ist. Daraus ergeben sich neue Perspektiven aber auch neue Probleme.

In einem Prozess „forschenden Lernens“ (vgl. hierzu Forschendes Lernen) untersuchen wir die Bedingungen und Möglichkeiten unserer eigenen Zukunft und erproben neue Lösungsmodelle.

Zentraler Ausgangspunkt bei allen Überlegungen ist, Selbstbestimmung und Selbstorganisation so weit und so lange wie möglich im Alter zu erhalten. Ziel ist dabei, neue Formen des Zusammenlebens und der Absicherung zu entwickeln und auszuprobieren. Von der ursprünglichen Idee, gemeinsam eine Wohnung oder ein Haus zu beziehen, sind wir abgekommen, als sich herausstellte, dass alle Mitglieder ihr jetziges Wohnumfeld schätzen und so lange wie möglich dort bleiben möchten. Um den Zusammenhalt trotz der über das Stadtgebiet und darüber hinaus verteilten Wohnsituationen aufrecht zu erhalten, ist es unabdingbar, Informations- und Kommunikationstechnologien einzubinden.

Ende 2019 haben wir eine virtuelle Wohngemeinschaft gegründet, die sich in der Erprobungsphase befindet (vgl. hierzu Virtuelle WG).

Mit Unterstützung von Informations- und Kommunikationstechnologien wurden folgende Projekte entwickelt und erprobt:

Eine Kommunikations- und Austauschplattform wurde im Internet auf Basis der opensource-Software „Moodle“ entwickelt, auf die alle Mitglieder auf gleiche Weise Zugriff haben. Mit Unterstützung dieser Technologien wurden folgende Projekte entwickelt und praktisch erprobt:

- Notfallsystem
- Tauschsystem für die gegenseitige Unterstützung
- ein WIKI zum Austausch von Tipps und Informationen

Weitere Aktivitäten waren
Exkursionen zu verschiedenen Wohnprojekten, sowie zur Seniorengenossenschaft in Riedlingen und zur ZAWIW/Uni Ulm, die ein wichtiges Konzept zum forschenden Lernen entwickelt hat. Organisation und Durchführung verschiedener Veranstaltungen zu diesen Themen.
Die Teilnahme an dem zweijährigen EU-Projekt „Chance“ (Griechenland, Italien, Spanien, Ungarn, Deutschland) ermöglichte einen Blick auf das Thema „Veränderung der Altersphasen“ und den Umgang damit in verschiedenen europäischen Ländern.

Auch haben wir uns damit beschäftigt, wie man niederschwellig und kostengünstig Wohnungen an veränderte Ansprüche z.B. körperliche Einschränkungen anpassen kann (Smart-Wohnung).